Fachverband
Mineralwolleindustrie e.V.

ARGE-Studie: Sanieren mit Mineralwolle-WDVS

Bester Brandschutz zu konkurrenzfähigen Kosten

Berlin. Neben dem Wohnkomfort spielt vor allem die Sicherheit eine wichtige Rolle. Wer sein Haus richtig energetisch sanieren will, muss seine Entscheidung für eines der unterschiedlichen Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) daher immer weniger vom Preis abhängig machen. Der Vergleich zeigt: Die Kosten für ein WDVS mit Mineralwolle liegen heute nur noch leicht über einem WDVS mit Polystyrol (EPS).

Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE) „Kostengegenüberstellung Wärmedämmverbundsysteme mit expandiertem Polystyrol Dämmstoff und mit Mineralwolle Dämmstoff bezogen auf das Typengebäude Mehrfamilienhaus“. Die Studie wurde im Auftrag des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. erarbeitet.

„Die Preise zwischen den WDV-Systemen nähern sich immer stärker an, da seit dem 1. Januar 2016 zusätzliche bauliche Brandschutzmaßnahmen bei EPS-WDVS notwendig sind. Diese Maßnahmen fallen bei Mineralwolle-WDVS nicht an“, sagt Studien-Herausgeber und ARGE-Geschäftsführer Dietmar Walberg.

Bei vergleichbaren Kosten erhalten die Kunden, die sich für Mineralwolle entscheiden, zudem einen deutlich besseren Brand- und Schallschutz. Das gilt insbesondere bei Sanierungsvorhaben. Doch auch beim Neubau sind die Kostenunterschiede geschrumpft. Sie liegen heute laut Studie nur noch bei 15 Prozent.

Die Vorteile von Mineralwolle-WDVS
Die Vorteile von Mineralwolle-WDVS

Für die Studie hat die ARGE anhand des Mehrfamilienhaus- Typengebäudes einen Kostenvergleich zwischen Mineralwolle- und EPS-WDV-Systemen durchgeführt. Die Kosten für Sanierung und Neubau wurden dabei separat ermittelt.

Die Studie „Kostengegenüberstellung Wärmedämmverbundsysteme mit expandiertem Polystyrol Dämmstoff und mit Mineralwolle Dämmstoff bezogen auf das Typengebäude Mehrfamilienhaus“ können Sie HIER kostenlos downloaden.

Zur Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V.

Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. ist seit 1946 ein einzigartiges Netzwerk des Bauwesens in Norddeutschland. Gegründet als Gesprächsplattform aller am Bau Beteiligten in Schleswig-Holstein liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf der Bauforschung, der Bau- und Wohnberatung und der technischen Qualitätssicherung. Die ARGE ist bereits seit 1950 eine durch die Bundesregierung anerkannte deutsche Bauforschungseinrichtung. Seit 1972 ist sie das anerkannte Rationalisierungsinstitut des Landes Schleswig-Holstein, heute Bauinstitut für den Wohnungsbau. Weitere Informationen: http://www.arge-sh.de

Zum FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.

Der FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. vertritt die marktführenden Hersteller von Glas- und Steinwolle. Mitglieder sind climowool, Rockwool Deutschland, Knauf Insulation, Saint-Gobain Isover und Ursa Deutschland.

Wir sind Ansprechpartner und Koordinator für die relevanten Themen der Branche von Energiewende über Wärmedämmung bis hin zu Dämmen mit Mineralwolle. Der FMI bündelt zudem die Fachkompetenzen der Unternehmen im technischen Bereich.

 

 

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