Die Herstellung von Glas- und Steinwolle. Ökonomisch und ökologisch sinnvoll.

Herstellung von Glaswolle

 

Glaswolle

Ausgangsstoffe

Die erforderlichen Mengen an Rohmaterial werden bemessen und einem Schmelzofen zugeführt. Hier kommen als Rohstoffe Sand, Kalkstein und Sodaasche sowie dem Herstellungsprozeß wieder zugeführte Schnittreste aus der Produktion zum Einsatz. In zunehmendem Umfang wird bei der Herstellung von Glaswolle Altglas in Form von Fensterscheiben, Autofenstern oder Flaschenglas verwendet, wobei der Anteil von Recycling-Material mittlerweile 30 % bis 60 % der eingesetzten Rohstoffe ausmacht. In Einzelfällen erreicht dieser Anteil sogar 80 %.

Durch die Wiederverwertung von Abschnitten und Recycling-Material konnte die für die Herstellung von Mineralwolle erforderliche Energiemenge stetig gesenkt werden.

Schmelzofen

Das Ausgangsmaterial wird in einem Ofen bei sehr hohen Temperaturen von normalerweise 1300° C  geschmolzen.

Die bei diesem Prozeß entstehenden Rauchgase werden gefiltert, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Spinnprozess

Nach dem Durchlaufen des Schmelzofens wird die glasartige Schmelze tröpfchenweise zu Fasern versponnen, indem die Tröpfchen schnell auf eine sich drehende Schwungscheibe treffen und durch die Drehbewegung eine Faserstruktur entsteht.

Abbinden

Den Fasern werden kleine Mengen von Bindemitteln zugeführt. Die Struktur und Dichte des Produkts kann hierbei an die genauen Einsatzanforderungen angepaßt werden.

Aushärten

Nach dem Binden des Materials erfolgt dessen Aushärtung bei ungefähr 200° C.

Schneiden

Die Glaswolle wird entsprechend der gewünschten Größe und Form zurechtgeschnitten, zum Beispiel in Rollen, Matten oder Platten, oder sie wird je nach Auftrag für den weiteren Einsatz in anderen Produkten angepaßt. Abschnitte und andere Reste aus Mineralwolle werden dem Produktionsprozeß wieder zugeführt.

 

 

Herstellung von Steinwolle

 

Steinwolle

Ausgangsstoffe

Die erforderlichen Mengen an Rohmaterial werden bemessen und einem Schmelzofen zugeführt. Hier handelt es sich um Gestein oder Recycling-Material und Energie. Dabei versucht man den Anteil von Recycling-Material zu steigern, ohne daß dadurch die Produktqualität beeinträchtigt wird.

Außerdem konnte durch die Wiederverwertung von Abschnitten und Recycling-Material die für die Herstellung von Steinwolle erforderliche Energiemenge stetig gesenkt werden.

Schmelzofen

Das Ausgangsmaterial wird in einem Ofen bei sehr hohen Temperaturen von normalerweise 1500° C geschmolzen.

Die bei diesem Prozess entstehenden Rauchgase werden gefiltert, um die Umweltbelastung zu minimieren.

Spinnprozess

Nach dem Durchlaufen des Schmelzofens wird die glasartige Schmelze tröpfchenweise zu Fasern versponnen, indem die Tröpfchen schnell auf eine sich drehende Schwungscheibe treffen und durch die Drehbewegung eine Faserstruktur entsteht.

Abbinden

Den Fasern werden kleine Mengen von Bindemitteln zugeführt. Die Struktur und Dichte des Produkts kann hierbei an die genauen Einsatzanforderungen angepaßt werden.

Aushärten

Nach dem Binden des Materials erfolgt dessen Aushärtung bei ungefähr 230° C.

Schneiden

Die Steinwolle wird entsprechend der gewünschten Größe und Form zurechtgeschnitten, zum Beispiel in Rollen, Matten oder Platten, oder sie wird je nach Auftrag für den weiteren Einsatz in anderen Produkten angepaßt. Abschnitte und andere Reste aus Mineralwolle werden dem Produktionsprozeß wieder zugeführt.

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