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Zu geringe Neubauanforderung von heute ist die Modernisierungsumlage von morgen

Bundesregierung verliert mit der Novelle der Energieeinsparverordnung die Kostensicherheit für die Verbraucher aus den Augen
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GDI – Gesamtverband Dämmstoffindustrie

„2012 wurden bei 50 Prozent der Neubauten ein mehr als 30 Prozent besserer Dämmwert bei Außenwand und Decke erreicht als die Bundesregierung zukünftig verlangen will. Die Baupraxis ist dem Ordnungsrecht längst enteilt, “ kommentiert Klaus Franz, Vorsitzender des Gesamtverband Dämmstoffindustrie, mit Blick auf die 116.055 von der KfW im Jahr 2012 geförderten neuen Wohneinheiten die Beschlüsse der Bundesregierung.

Mit der Novelle der Energieeinsparverordnung will die Bundesregierung erst ab 2016 den Wärmeschutz verbindlich festschreiben, der bereits seit 2009 in der Verordnung als Beispiel für eine übliche Erfüllung der Vorgaben (Referenzgebäude) genannt wird.

„Eins ist sicher: Neubaudämmung auf diesem Niveau kommt die Verbraucher teuer zu stehen, denn nachträgliche Dämmung ist für die Eigentümer immer mit zusätzlichen Kosten und für den Mieter oftmals mit einer Modernisierungsumlage verbunden.“

Nach der Bundesregierung wird sich nun der Bundesrat mit der Novelle beschäftigen. Angesichts der aktuellen Diskussion um die Entwicklung der Wohnkosten werden die Bundesländer sich wohl kaum für den von der Bundesregierung eingeschlagenen Weg entscheiden können.

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