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FMI: Steuerliche Förderung konzentrieren – Mehr Wohnungen in Ballungsgebieten schaffen

Berlin, 05. Juli 2016. Die Koalition aus SPD und CDU/CSU hatte geplant, Sonderabschreibungen für den Mietwohnungsbau einzuführen. Das Gesetz dazu wurde heute gestoppt.

Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie: Die Koalition versagt nun schon zum zweiten Mal, den Wohnungsbau wirksam zu fördern. Erst im vergangenen Jahr wurden die steuerlichen Anreize für die energetische Sanierung gekippt. Nun scheitert mit der Sonder-Afa auch der zweite Versuch. Darunter wird der Wohnungsneubau gerade in Ballungsgebieten leiden.

Sinnvoll wäre es jetzt, die Abschreibungsmöglichkeit insbesondere in angespannten Wohnungsmärkten zu verbessern. In diesen Regionen sollte die normale AfA für Wohnungsbau auf mindestens 3, besser 4 Prozent angehoben werden. Momentan liegt sie allgemein bei 2 Prozent. Eine solche steuerliche Förderung könnte Wohnraum dort schaffen, wo der Mangel am größten ist. Es würde sich für die große Koalition lohnen, doch noch einmal Handlungsfähigkeit zu beweisen und so eine effektive Wohnraumförderung einzuführen.

Zum FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.
Der FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. vertritt die marktführenden Hersteller von Glas- und Steinwolle. Mitglieder sind climowool, Rockwool Deutschland, Knauf Insulation, Saint-Gobain Isover, Ursa Deutschland und Wiegla.

Wir sind Ansprechpartner und Koordinator für die relevanten Themen der Branche von Energiewende über Wärmedämmung bis hin zu Dämmen mit Mineralwolle. Der FMI bündelt zudem die Fachkompetenzen der Unternehmen im technischen Bereich.

Nähere Informationen finden Sie auf www.fmi-mineralwolle.de.

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