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KfW-Zuschüsse statt Steuerbonus für Sanierung

Neue Förderung soll unkompliziert und unbürokratisch sein
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Sanierung eines Einfamilienhauses aus den 50er Jahren: Die neue KfW-Förderung in Form von Zuschüssen soll vor allen selbstnutzende Hausbesitzer unterstützen
Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Statt Steuerbonus für Sanierungen soll es nun eine verbesserte Förderung in Form von Zuschüssen durch die KfW geben. Vermutlich schon ab Januar 2013 stehen 300 Millionen Euro pro Jahr mehr für die KfW-Förderung zur Verfügung. Damit sollen vor allem selbstnutzende Haus- und Wohnungseigentümer bei einer Sanierung unterstützt werden.

Bisher sind folgende Eckpunkte der Förderung bekannt:

  • Für einzelne Sanierungsmaßnahmen wie eine Dachdämmung, die Dämmung der Fassade, neue Fenster oder eine neue Heizung erhalten Hausbesitzer einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Sanierungskosten. Maximal sind 5.000 Euro Förderung möglich (bisher waren es höchstens 3.750 Euro).
  • Für eine umfassende Sanierung auf hohem Energieeffizienzniveau können Hausbesitzer folgende Zuschüsse erhalten:
  • Bei Sanierung zum Effizienzhaus 55  erhalten Hausbesitzer einen Zuschuss von 25 Prozent der Sanierungskosten (max. 18.750 Euro, bisher 15.000 Euro).
  • Bei einer Sanierung zum Effizienzhaus 70  sind 20 Prozent Zuschuss drin, maximal aber 15.000 Euro statt bisher 13.125).

Quelle: BMVBS

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