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Dämmung kann Heizkosten fast halbieren

44 Prozent Einsparpotenzial bei Heizenergieverbrauch sind möglich
Dachisolierung

Eine Dachdämmung planen Hausbesitzer am besten im Zusammenhang mit einer Dachsanierung oder einem Dachausbau
Foto: LBS

Mit der Dämmung ihres alten Hauses können Eigentümer große Teile ihres Energieverbrauchs für die Heizung einsparen, das ist kein Geheimnis. Doch wie viel Einsparung ist möglich? Allein in einem Einfamilienhaus, das vor 1979 errichtet wurde, kann durch die Dämmung von Dach, Fassade und Keller der Heizenergieverbrauch um durchschnittlich 44 Prozent gesenkt und damit fast halbiert werden.

Die Investition in eine fachgerechte Dämmung lohnt sich also, denn sie sorgt nicht nur für weniger Heizkosten und mehr Wohnkomfort, sondern macht Mieter und Eigentümer auch unabhängiger von den ständig steigenden Energiepreisen. Selten entscheiden sich Hausbesitzer allerdings für eine komplette Dämmung des Hauses. Die meisten gehen Schritt für Schritt vor. Denn auch so lassen sich deutlich Heizkosten einsparen. Wer schrittweise vorgeht, sollte darauf achten, dass auch spätere Sanierungsmaßnahmen ohne Probleme durchgeführt werden können. Doch wo und wie fangen Hausbesitzer am besten an?

Erster sinnvoller Schritt: Dachdämmung

Die Wärme im Haus steigt nach oben. Ist das Dach nicht gedämmt, öffnet es Wärmeverlusten Tür und Tor. Je nachdem, ob der Dachboden genutzt wird oder nicht, bietet sich eine Dachdämmung oder bei ungenutztem Dachraum eine Dachbodendämmung geradezu an. Am besten kombinieren Hausbesitzer die Dachdämmung mit einer ohnehin geplanten Dachsanierung oder einem Dachausbau. Die Dachbodendämmung können Hausbesitzer sogar selbst erledigen.

Zweiter Schritt: Dämmung für die Kellerdecke

Kalte Füße? Fehlanzeige! Die Verbesserungen, die eine Dämmung der Kellerdecke bringt, spüren Hausbesitzer sofort. Denn das Wohnklima im Erdgeschoss verbessert sich nach der Dämmung deutlich. Nicht zu vergessen die eingesparten Heizkosten, denn die Dämmung verhindert, dass Wärme in den kalten Keller abzieht.

Dritter Schritt: Fassadendämmung

Egal ob Innendämmung, Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS), vorgehängte hinterlüftete Fassade oder Kerndämmung – für jedes Haus und jede Außenwand findet sich die richtige Art der Dämmung. Die Dämmung der Fassade ist zwar eine größere Investition, spart aber bis zu 20 Prozent der Heizkosten.

Quelle: co2online gGmbH / www.der-daemmstoff.de

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