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Mineralwolle-Dämmung bringt auch Vorteile für Mieter

Niedrige Heizkosten und stabilere Miete machen Dämmung für Mieter interessant
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Energieschleuder oder Sparpaket? Wer in einer Wohnung mit Mineralwolle-Dämmung wohnt, muss sich keine Sorgen um die Heizkosten machen
Foto: mtc

Ob der Vermieter der Hauses dämmt oder nicht, ist vielen Mietern egal. Dabei sparen auch die Mieter bares Geld, wenn der Hausbesitzer in eine energetische Sanierung und damit in die Werterhaltung des Haues investiert. Die meisten Mieter ärgern sich, wenn sie ihre Heizkostenabrechnung erhalten und wieder mehr nachzahlen müssen. Zudem nehmen viele Vermieter die ständigen Energiepreissteigerungen auch zum Anlass, regelmäßig die Mieten zu erhöhen. Höchste Zeit also, sich auch als Mieter mit dem Thema Dämmung auseinanderzusetzen.

Auch als Mieter gibt es viele Möglichkeiten, den Hauseigentümer vom Nutzen einer Fassadendämmung oder von der Dämmung des Dachs zu überzeugen – denn davon profitieren beide Seiten. Die Kosten zum Beispiel für eine Mineralwolle-Dämmung gleichen sich in vielen Fällen nach der Sanierung bereits durch geringere Heizkosten aus. Mieter können beispielsweise mit anderen Hausbewohnern sprechen und sich über die anfallenden Heizkosten informieren. Sie sollten nach Expertenmeinung unter einem Euro pro Quadratmeter Wohnfläche liegen. Je höher die Abweichung nach oben ausfällt, desto mehr lässt sich mit einer Dämmung (und anderen Sanierungs-Maßnahmen) sparen. Aufs Jahr gerechnet genügen beispielsweise für eine sinnvoll modernisierte 75-Quadratmeter-Wohnung rund 600 Euro Heizkosten – ohne Sanierung kommt leicht das Doppelte zusammen.

Energieausweis gibt bei der Wohnungssuche Klarheit über Energieverbrauch

Wer als Mieter eine neue Wohnung sucht sollte darauf achten, dass der neue Vermieter einen Energieausweis vorlegen kann. Dazu sind Vermieter bei einer Neuvermietung gesetzlich verpflichtet. Im Energieausweis kann ganz einfach abgelesen werden, ob es sich in dem jeweiligen Haus energiesparend wohnen lässt und wie hoch in etwa der Energieverbrauch ausfällt. Verlässliche Informationen liefert hier aber nur der bedarfsorientierte Energieausweis, dessen Werte anhand objektiver Kriterien wie zum Beispiel der Bausubstanz ermittelt werden. Der verbrauchsorientierte Energieausweis sagt nur, was die Vormieter verbraucht haben – und die haben vielleicht viel mehr oder viel weniger geheizt, als man selbst es tun würde.

Quelle: www.gutgedaemmt-geldgespart.de

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