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Fünf gute Gründe für die Dämmung

Mit der richtigen Isolierung Heizkosten senken

Wer ein älteres Haus energetisch sanieren möchten, sieht sich oft einer ganzen Reihe potenzieller ‚Baustellen‘ gegenüber: Die Heizung ist veraltet, Fenster und Türen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, und auch die Wärmedämmung von Dach, Wand und Boden lässt zu wünschen übrig. Experten raten, erst die Wärmedämmung des Gebäudes zu verbessern.

1. Dämmung reduziert den Energiebedarf, hält die Wärme in den Räumen und senkt die Heizkostenrechnung

Am 1. Oktober beginnt die neue Heizperiode in Deutschland und viele Gasanbieter werden dies zum Anlass nehmen, ihre Gaspreise um zweistellige Prozentpunkte anzuheben. Eine fachgerechte Dämmung senkt die Heizkosten drastisch. So verbraucht ein Haus ohne Dämmung im Durchschnitt zwei Drittel mehr Heizöl, Gas oder Strom als ein gedämmtes Haus.

2. Dämmung schafft die besten Voraussetzungen für ein angenehmes Wohnklima in den eigenen vier Wänden

In der kalten Jahreszeit können in einem älteren ungedämmten Wohnhaus enorme Unterschiede zwischen der Lufttemperatur im Raum (z. B. 21 °C) und den Temperaturen an den Innenseiten der Außenwände entstehen. Die Differenz kann je nach Froststärke draußen bis zu 10 °C betragen. Das spürt man – die Kälte strahlt in den Raum ab. Wer still sitzt, hat das Gefühl: „Es zieht!“ Im gedämmten Gebäude gibt es diese Probleme nicht. Ein Haus mit gedämmten Außenwänden verbessert die thermische Behaglichkeit spürbar. Wärmeschutz im Winter sorgt während der Heizperiode dafür, dass die Wandinnenflächen, Decken und Böden warm bleiben und Wärme in den Innenraum abstrahlen.

3. Dämmung verbessert die Bilanz im Energieausweis des Hauses deutlich, erhöht so die Vermietbarkeit und steigert den Immobilienwert

Bei Vermietung, Verpachtung oder Verkauf sind Energieausweise seit 2009 verpflichtend auszustellen beziehungsweise dem Interessenten vorzulegen. Energetisch sanierte Häuser und Wohnungen mit entsprechend niedrigen Heizkosten und angenehmen Wohnklima sind deutlich leichter zu verkaufen und zu vermieten als nicht sanierte Altbauten.

4. Dämmung ist eine Investition in die Langlebigkeit der Bausubstanz und schützt vor Schimmelbefall durch Feuchtigkeit an kalten Innenwänden

Eine vierköpfige Familie produziert in der Wohnung nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Umweltschutz jeden Tag durch Atmen, Schwitzen, Kochen, Duschen und Baden bis zu 15 Liter Wasser in Form von Dampf. Diese Feuchtigkeit sammelt sich vor allem in der kalten Jahreszeit an kühleren Stellen der Innenseiten von Außenwänden, etwa hinter Möbeln oder in den Außenecken. Ein idealer Nährboden für Schimmelpilze. Bleiben sie längere Zeit unentdeckt, drohen zusätzlich Bauschäden. Um hier wirksam vorzubeugen, heißt die Lösung: Dämmen und Lüften! Denn ein konsequenter Wärmeschutz durch die Dämmung von Kellerdecke, Außenwänden und Dach hält die Oberflächentemperaturen der Innenwände auch im Winter hoch, sodass sich keine Feuchtigkeit bilden kann.

5. Dämmung ist aktiver Klimaschutz, weil durch den deutlich reduzierten Energieverbrauch auch der CO2-Ausstoß sinkt

Experten haben ausgerechnet: Ein wärmegedämmtes Einfamilienhaus reduziert den CO2 Ausstoß einer vierköpfigen Familie um durchschnittlich bis zu zwei Tonnen CO2 pro Jahr und spart in der Haushaltskasse bis zu 5.000 Euro jährlich, das sind 3,40 Euro Ersparnis pro Tag. Jährlich könnten durch verbesserte Gebäudedämmungen und Energienutzung rund 100 Milliarden Euro gespart und über 400 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß vermieden werden.

Quelle: Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI

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