Was ist Mineralwolle?

Mineralwolle ist für Gebäude zunächst einmal das, was Baumwolle für den Menschen! Nämlich eine Faser, aus der die "Unterwäsche" gefertigt wird, die bei Kälte wärmt und bei Hitze schützt.

Mineralwolle kennt man in drei Basisausführungen: Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle. Letzteres wird nur noch gering eingesetzt. Unsere Mitglieder fertigen Glas- und Steinwolle als Dämmstoffe. Diese beiden unterscheiden sich grundsätzlich durch die zur Herstellung verwendeten Rohstoffe.

Dabei sind die Rohstoffe aus heimischen Beständen wie Kalkstein, Basalt, Feldspat und Sand, nur um einige zu nennen. Diese sind in ausreichender Menge verfügbar und werden durch Zugabe von Recyclingmaterialien, wie Altglas beispielsweise, ergänzt. Nur einen geringen Anteil nehmen die zuzuführenden, notwendigen organischen Stoffe, die sich aus Kunstharzbestandteilen zusammensetzen, ein. Aus einem Kubikmeter Rohstoff lassen sich unter Zuführung von Hitze - etwa 1.300 bis 1.500 Grad Celsius - und unterschiedlichen Produktionsverfahren ca. 150 Kubikmeter Dämmstoff produzieren. Ein Verhältnis, welches zeigt, dass mit Rohstoff sorgsam umgegangen wird und dass er auch dauerhaft ausreichend verfügbar bleiben wird.