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Thermografie – und was dann?

Schwachstellen an Dach und Fassade des Hauses mit einer fachgerechten Dämmung beseitigen
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Thermografie-Aufnahmen (auch Wärmebilder genannt) zeigen schonungslos, wo das Haus am meisten Wärme verliert. Die größten Baustellen bei Altbauten sind Dach und Fassade. Hier die Thermografie eines Hauses ohne Dämmung
Foto: Rockwool / Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin

Egal ob der kommende Winter mild oder kalt wird – für viele Bewohner älterer Häuser wird er in jedem Fall schmerzhaft teuer. Denn die Heizölpreise bewegen sich wieder einmal auf Rekordniveau. Und solange nicht ausreichend gedämmte Häuser die Wärme nahezu ungehindert nach draußen abziehen lassen, können Hausbesitzer dieser Kostenspirale auch nur schwer entkommen. Einzige Möglichkeit: den Energieverbrauch des Hauses senken. Höchste Zeit also, über Möglichkeiten der Heizkosten-Einsparung nachzudenken. Thermografie-Bilder des Hauses geben gute Anhaltspunkte. Sie zeigen schonungslos, wo am meisten Wärme entweicht. Größte Baustellen bei den meisten Altbauten sind Dach und Fassade.

Kalte Nächte haben auch ihre guten Seiten: Wer genau wissen möchte, wo am Haus die meiste Heizenergie verloren geht, kann das mit Thermografie-Bildern herausfinden. Doch aussagekräftige Wärmebilder lassen sich nur in der kalten Jahreszeit erstellen, wenn das Haus beheizt ist. Ideal sind kalte Winternächte, mindestens zehn Grad Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen sollten es sein. Bunte Bilder in dramatischen Farben zum Niedrigstpreis bringen übrigens nichts, warnen die Experten von Ratgeberportal www.der.daemmstoff.de. Bilder und Auswertung sollte ein erfahrener Energieberater und Thermograf erstellen, verbunden mit einem Vor-Ort-Termin. Denn nur so kann der Energieberater den im Bild gezeigten Schwachstellen an Dach und Fassade auf den Grund gehen und geeignete Sanierungsmaßnahmen empfehlen.

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Komplett gedämmt: So sieht eine Thermografie-Aufnahme aus, wenn nach der Dämmung keine Wärme mehr verloren geht
Foto: Rockwool / Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin

Dämmung hält die Wärme im Haus

Am besten schützen sich Hausbesitzer vor explodierenden Heizkosten mit einer Dämmung. Die Dämmung hält die Wärme im Haus, die Heizkosten sinken sofort. Zudem verbessert sich das Wohnklima in den eigenen vier Wänden. Und nicht zuletzt ist ein guter Wärmeschutz dank Dämmung eine Investition in die Langlebigkeit der Bausubstanz, denn das Risiko, dass kalte Innenwände von Schimmel befallen werden, reduziert sich – entgegen aller Vorurteile – erheblich. Voraussetzung ist, dass die Dämmung lückenlos und fachgerecht aufgebracht wird. Dann verschwinden auch die so genannten Wärmebrücken, also Stellen, wo besonders viel Heizwärme verloren geht, zum Beispiel im Bereich der Fensterlaibungen oder Heizkörpernischen. Wer für die Dämmung Dämmstoffe aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle nutzt, rüstet gleichzeitig beim Brandschutz nach. Denn Mineralwolle ist nicht brennbar, was Hausbesitzern besonders im Dachbereich aber auch an der Fassade zusätzliche Sicherheit bringt. Egal ob Dach oder Fassade und Dämmung von innen oder außen – für jedes Haus und jede bauliche Situation sind aufeinander abgestimmte Dämmsysteme erhältlich. Diese eigenen sich teilweise – zum Beispiel bei einer Dachdämmung mit Mineralwolle von innen – auch für die Verarbeitung durch Heimwerker. Von der Fassadendämmung sollten Hausbesitzer aber die Finger und einem Fachbetrieb das Feld überlassen, damit sich keine Fehler einschleichen, die die Energieeinsparung am Ende zunichte machen.

Alles Wissenswerte rund um das Dämmen mit Mineralwolle finden Bauherren und Modernisierer auf dem Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de. Hier kann auch die kostenlose Broschüre „Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle “ bestellt und ein Energieberater vor Ort gesucht werden.

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kompletter Pressetext (Word, 240 KB)

 

 

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