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Neue Hülle für das Haus / Ratgeberportal zur Dämmung gestartet

(Berlin) – Steigende Preise und gesetzliche Vorschriften lassen immer mehr Hausbesitzer über geeignete Energiesparmaßnahmen nachdenken: Rund 3.600 Euro Heizkosten mussten Hausbesitzer im vergangenen Jahr laut Deutscher Energieagentur (dena) für ein unsaniertes 150 Quadratmeter großes Einfamilienhaus aufbringen. Das sind gut 1.000 Euro mehr als noch vor fünf Jahren. Allein durch unzureichend gedämmte Dächer, Außenwände, Kellerdecken und Fenster entweichen 70 Prozent der Heizenergie. Deswegen ist eine Dämmung die Modernisierungsmaßnahme mit dem größten Einsparpotenzial. Eine optimale Wirkung erreicht man jedoch nur mit hochwertigen Dämmstoffen. Über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vom Keller bis zum Dach von Mineralwolle informiert das neue Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de des Fachverbandes Mineralwolleindustrie (FMI).

Dämmstoffe aus Mineralwolle werden vom Keller bis zum Dach, im Neubau und bei der Altbausanierung eingesetzt. Wie kein anderer Stoff schützt Mineralwolle gleichermaßen vor Hitze und Kälte. Sie dämmt zudem den Schall und sorgt für optimalen Brandschutz. Durch ihre Herstellung aus natürlichen Rohstoffen und Recyclingmaterial handelt es sich um ein umweltfreundliches und energieeffizientes Produkt, das durch seine Alterungsbeständigkeit darüber hinaus besonders wirtschaftlich ist. Als Mineralwolle werden Dämmstoffe aus Glas- oder Steinwolle bezeichnet. Diese unterscheiden sich im Wesentlichen durch die zur Herstellung verwendeten Rohstoffe. Steinwolle wird größtenteils aus mineralischen Rohstoffen wie zum Beispiel Kalkstein hergestellt. Glaswolle besteht bis zu 80 Prozent aus Altglas.

Multi-Talent für energetische Sanierung

Gerade bei einer Sanierung kommen die hervorragenden Eigenschaften von Mineralwolle zum Tragen. Zwischen den Sparren im Steildach oder alternativ zur Wärmedämmung der obersten Geschossdecke, an der Außenwand als Wärmedämmung unter Putz, dem so genannten Wärmedämmverbundsystem (WDVS), oder hinter einer Fassaden-Verkleidung, zur Dämmung der Heizungs- und Warmwasserrohre und im Innenausbau – für alle Anwendungen gibt es spezifische Mineralwolle-Produkte, die helfen, den Heizenergieverbrauch dauerhaft deutlich zu senken. Im Eigenheim kann Mineralwolle vom Keller bis zum Dach problemlos in Eigenregie von versierten Heimwerkern verarbeitet werden. Nur die Montage eines WDVS oder einer Aufsparrendämmung sollte ein Fachmann durchführen. Die einfache Handhabung wird durch eine vielseitige Auswahl von Problem lösenden Systemprodukten zusätzlich unterstützt. Darüber hinaus bietet das RAL-Gütezeichen „Erzeugnisse aus Mineralwolle“ privaten Verbrauchern die Sicherheit, geprüfte und gesundheitlich unbedenkliche Produkte zu erwerben.

Ratgeber-Portal bietet Informationen aus einer Hand

Im Internet können sich Bauherren und Hausbesitzer auf dem Ratgeber-Portal www.der-daemmstoff.de umfassend über die Vorteile von Mineralwolle und ihre vielfältigen Anwendungsgebiete informieren. Daneben finden sich wertvolle Tipps sowie weiterführende Hinweise rund um die Themen Energiesparen, Beratung und Finanzierung. Begleitend zum Internetauftritt erscheint die Broschüre „Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle“, die in der Rubrik „Services“ zum Bestellen zur Verfügung steht. Technische Themen wie Aufsparrendämmung oder Primärenergiebedarf vermittelt die Broschüre sympathisch und einprägsam: Sie gibt Gespräche von Siedlungsbewohnern mit Energie-Fachberater Konstantin Bracht wieder und beinhaltet zahlreiche konkrete Tipps für Hausbesitzer zum Energiesparen.

Neue gesetzliche Vorschriften beachten

Nicht nur der Geldbeutel, auch der Gesetzgeber verlangt eine verbesserte Wärmedämmung: Mitte März hat die Bundesregierung die Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) beschlossen, die zum 1. Oktober in Kraft tritt. Anforderungen an Neubauten werden ebenso angehoben wie die an die Modernisierung von Altbauten. Gegenüber der bisherigen Regelung (EnEV 2007) sollen Gebäude um durchschnittlich 30 Prozent sparsamer im Energiebedarf werden. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle von Neubauten muss um durchschnittlich 15 Prozent mehr leisten. Bei Altbauten bestehen Nachrüstpflichten: Unter anderem müssen begehbare Geschossdecken bis Ende 2011 gedämmt werden, wenn das Dach darüber ungedämmt ist.

Downloads:

kompletter Pressetext (PDF, 50 KB)

 

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