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Mineralwolleindustrie: Bund und Länder unfähig, die Energiewende zu gestalten

Bund und Länder haben heute die steuerliche Förderung für die energetische Sanierung von Gebäuden gekippt. Dazu erklärt der Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e. V., Dr. Thomas Tenzler:

Bund und Länder sind unfähig, die Energiewende konsequent zu gestalten. Weil sie sich nicht auf eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung einigen können, gehen allein für das Jahr 2015 mehr als 10 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen in den Häuserbestand verloren. Das sind schlechte Nachrichten für alle. Hauseigentümer, Mieter, Handwerk und Wirtschaft. Es wird weiter viel zu viel Energie verbraucht, Nebenkosten werden zukünftig weiter steigen und Gebäude nicht fit für die Energiewende gemacht.

Die vorgeschlagene Erhöhung der KfW-Zuschussprogramme sind positiv. Sie sind aber kein Ersatz für eine steuerliche Förderung. Sie können nur dann einen Modernisierungsschub auslösen, wenn geklotzt und nicht gekleckert wird. Dafür müssen die KfW-Programme unbürokratischer werden. Eine Erhöhung allein reicht nicht. Die Antragsstellung für Einzelmaßnahmen wie die Sanierung von Kellerdecken muss einfacher werden. Nur so erreicht die Förderung neue Zielgruppen.

Die Bundesregierung muss schnell Fakten schaffen. Sonst bleibt der der notwendige Sanierungsschub aus. Die Bausaison beginnt jetzt.

Zum Fachverband Mineralwolleindustrie e.V.
Der FMI Fachverband Mineralwollindustrie e.V. vertritt die marktführenden Hersteller von Glas- und Steinwolle.

Wir sind Ansprechpartner und Koordinator für die relevanten Themen der Branche von Energiewende über Wärmedämmung bis hin zu Dämmen mit Mineralwolle. Der FMI bündelt zudem die Fachkompetenzen der Unternehmen im technischen Bereich.

Nähere Informationen finden Sie auf www.fmi-mineralwolle.de.

Berlin, 26. Februar 2015

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