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Dachdämmung mit Mineralwolle gelingt auch Heimwerkern

Stiftung Warentest bestätigt Benutzerfreundlichkeit
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Gelingt auch Heimwerkern: Eine Dachdämmung zwischen den Sparren mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Die leichte Handhabung von verschiedenen Mineralwolle-Dämmsystemen hat Stiftung Warentest aktuell bestätigt. Foto: Fachverband Mineralwolleindustrie e.V., Berlin

Zahlreiche Dämmstoffe und verschiedene Dämm-Systeme sind am Markt erhältlich, doch mehr als die Hälfte aller Hausbesitzer entscheidet sich bei der Sanierung des Hauses für eine Dämmung aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Und das aus gutem Grund, denn Dämmstoffe aus Mineralwolle können mit einer ganzen Reihe von Vorteilen überzeugen. Besonders wichtig für alle, die zum Beispiel bei der Dachdämmung selbst Hand anlegen wollen, ist eine einfache Verarbeitung. Und die hat Stiftung Warentest getesteten Mineralwolle-Dämmsystemen gerade bescheinigt. Ihr Urteil: Die getesteten Dämmstoffe aus Glaswolle oder Steinwolle lassen sich gut verarbeiten und sorgen für guten Wärmeschutz.

„Aber nicht nur auf die Handhabung sollten Hausbesitzer achten“, empfiehlt Peter Seelig, Geschäftsführer des Fachverbandes Mineralwolleindustrie FMI. „Wichtig sind auch guter Wärmeschutz, Schall- und Brandschutz. Gerade bei Letzterem gehen Hausbesitzer mit Mineralwolle-Dämmstoffen immer auf Nummer sicher“, weiß der Fachmann.

Dachdämmung: Am besten noch vor dem Sommer

„Jetzt ist die beste Zeit für Heimwerker, eine Dachdämmung in Angriff zunehmen“, merkt Seelig an. „Denn die Temperaturen für Arbeiten unter dem Dach sind noch erträglich.“ Und die Wirkung macht sich schnell bemerkbar, schon die nächste Hitzeperiode wird sich nicht im Inneren des Hauses abspielen. Die Dachdämmung sorgt nämlich auch dafür, dass sommerliche Wärme nicht ins Dachgeschoss eindringen kann. Der Wohnkomfort verbessert sich also das ganze Jahr über erheblich. Ganz zu schweigen von den Heizkosteneinsparungen in den kommenden Heizperioden.

Tipps für Heimwerker: Dachdämmung zwischen oder unter den Sparren

Leicht zu realisieren ist für Heimwerker die sogenannte Zwischensparrendämmung. Dabei wird die Mineralwolle in die Zwischenräume der Dachsparren lückenlos eingeklemmt. Das Zuschneiden klappt am besten mit einem Dämmstoff-Messer. Dämmexperte Seelig rät Hausbesitzern aber unbedingt zur Sorgfalt: „Den Mineralwolle-Filz nicht stopfen und quetschen, denn das mindert die Dämmwirkung. Die besten Ergebnisse bei einer Dachdämmung erreichen Hausbesitzer, wenn sie den Sparrenabstand genau ausmessen und den Dämmstoff dann mit ungefähr einem Zentimeter Zugabe zuschneiden.“ A und O: Nach der Dämmschicht muss eine Dampfbremsfolie montiert und luftdicht verklebt werden, damit kein Kondenswasser in die Dachdämmung eindringen kann. Dafür sind perfekt aufeinander abgestimmte Systeme aus Folie und Klebeband von den Dämmstoff-Herstellern erhältlich. Auch hier ist Sorgfalt oberstes Gebot, denn sonst sind Bauschäden vorprogrammiert und die gewünschte Dämmwirkung stellt sich nicht ein. Wer den Wärmeschutz dann noch optimieren möchte oder eine vorhandene Zwischensparrendämmung ergänzen will, kann eine Untersparrendämmung anbringen. Dafür wird eine zusätzliche Lattung quer zu den Sparren befestigt, die Zwischenräume werden auch hier mit dem Mineralwolle-Dämmstoff gefüllt.

Die genauen Ergebnisse zu den getesteten Dämm-Systemen aus Mineralwolle können unter www.test.de/Stichwort Dachdämmung abgerufen werden. Alles Wissenswerte rund um die Dachdämmung mit Mineralwolle finden Bauherren und Hausbesitzer auf dem Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de. Dort kann auch die kostenlose Broschüre „Von Haus zu Haus. Expertenrat zum Dämmen mit Mineralwolle“ bestellt werden.

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