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Hausbesitzer bevorzugen schrittweise Sanierung für mehr Wohnkomfort

Nachholbedarf bei Dämmung für Außenwand und Kellerdecke

In Sachen Dachdämmung macht den Eigentümern von älteren Ein- und Zweifamilienhäusern niemand etwas vor: Sie haben in den letzten Jahren zum Beispiel bei einem Dachausbau die Dachdämmung nachgerüstet oder die oberste Geschossdecke gedämmt. Um ihren Wohnkomfort zu erhöhen, setzen viele Hausbesitzer auf kleine Sanierungsmaßnahmen. Nachholbedarf gibt es bei der Dämmung von Keller und Außenwand.

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Am wirtschaftlichsten ist eine Dämmung, wenn sie mit ohnehin anstehenden Sanierungsmaßnahmen kombiniert wird. Muss der Putz erneuert werden, kann im gleichen Zuge eine Fassadendämmung angebracht werden
Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

Fast 70 Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser mit Baujahr bis 1978 haben bereits eine Dachdämmung oder eine Dämmung der obersten Geschossdecke (Dachbodendämmung), hat eine aktuelle empirica-Studie festgestellt. Damit rüsten sich Hausbesitzer bereits bestens gegen Wärmeverluste über das Dach. Schlechter ist die Bilanz in Sachen Kellerdeckendämmung und was die Dämmung der Außenwände angeht: Die Kellerdecke ist gerade einmal bei einem knappen Viertel der Altbauten gedämmt und auch die Fassadendämmung mit rund 35 Prozent in der Minderheit. Hier können Hausbesitzer mit einer Dämmung noch Heizkosteneinsparungen und Verbesserungen beim Wohnkomfort erreichen.

Dämmung am besten mit anstehenden Sanierungsmaßnahmen verbinden

Der Putz der Fassade soll erneuert werden? Ein optimaler Zeitpunkt für die gleichzeitige Dämmung der Außenwände. Denn wenn der Gerüstbauer ohnehin bestellt werden muss, lässt sich die Dämmung wirtschaftlicher realisieren. Für die Dämmung der Kellerdecke kann neben der Heizkosteneinsparung auch der Wohnkomfort den Ausschlag geben. Denn wer möchte im Erdgeschoss schon ständig kalte Füße haben? Eine Kellerdeckendämmung kann da einfach und schnell Abhilfe schaffen.

Die Angaben zum Sanierungsstand und zur Dämmung von Altbauten sind der aktuellen empirica-Studie „Energetische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern. Energetischer Zustand, Sanierungsfortschritte und politische Instrumente“ (erstellt im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. und veröffentlicht im Oktober 2012) entnommen.

Quelle: empirica / www.der-daemmstoff.de

(Link)Sanierungsbeispiel: Von der Energieschleuder zum Multi-Komfort-Haus mit Mineralwolle-Dämmung

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