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Fehlende Dachdämmung und alte Fenster drücken Immobilienpreis

Preisabschlag von 21 Prozent bei schlechter Energiebilanz

Wer den Verkauf seines Hauses plant, sollte in eine energetische Sanierung investieren, raten Immobilienprofis. Denn bereits der Anschein eines Sanierungsrückstandes drückt Marktpreis. Negative Auswirkungen auf den Preis beobachten Makler vor allem dann, wenn eine Dachdämmung fehlt. Ein Haus mit positiver Energiebilanz wechselt zudem deutlich schneller den Besitzer.

Hausbesitzer können sich das Leben leichter machen, zumindest was den Verkauf ihrer Immobilie angeht: Diese erzielt bei einem Verlauf deutlich höhere Preise, wenn Dachdämmung, Fenster und Fassadendämmung auf neuestem Stand sind. Bis zu 21 Prozent Preisabschlag müssen Hausbesitzer dagegen hinnehmen, wenn die Energiebilanz des Hauses schlecht ist. Und dabei zählt nicht einmal die nachgewiesene Energiebilanz: Schon wenn der Käufer den Eindruck hat, dass das Haus in Sachen Sanierung im Rückstand ist, sinkt der Preis, haben Makler beobachtet. Zudem wird ein Haus mit hohem Energieverbrauch eher zum Ladenhüter – Investitionen in eine Sanierung beschleunigen dagegen den Verkauf.

Dachdämmung lässt sich leicht nachrüsten

Ist das Dach des Hauses nicht oder nicht ausreichend gedämmt, lässt sich eine Dachdämmung leicht nachrüsten. Bestens geeignet dafür sind Dämmstoffe aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Sie sorgen für guten Wärmschutz und sind auch in Sachen Brandschutz erste Wahl. Darüber hinaus lassen sich Mineralwolle-Dämmstoffe leicht verarbeiten, so dass auch Heimwerker bei der Dachdämmung in Eigenregie gut damit zurecht kommen.

Quelle: Immowelt AG / www.der-daemmstoff.de

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