« Zurück |Weitere Artikel »

Kellerdeckendämmung hat jetzt Hochsaison

Ideales Projekt für Heimwerker

Heimwerker laufen jetzt zu Höchstform auf: Wenn Arbeiten rund ums Haus aus Wettergründen nicht mehr möglich sind, wird drinnen weiter gewerkelt. Eine Dämmung im do-it-yourself-Verfahren kommt da gerade recht. Projekt Nummer 1: Einbau einer Kellerdeckendämmung aus Mineralwolle. Hier die Tipps von den Dämmexperten.

Eine Dämmung gegen kalte Füße? Hat jetzt Hochsaison! Geübte Heimwerker haben kein Problem, die Kellerdeckendämmung selbst einzubauen. Kalte Füße im Erdgeschoss gehören dann der Vergangenheit an, hohe Heizkostenrechnungen ebenso. So klappt es Schritt für Schritt.

1. Kellerdecke ausmessen

handwerker-daemmung-kellerdecke-mineralwolle_foto-rockwool_at-der-daemmstoff

Nichts leichter als das: Eine Kellerdeckendämmung bringen Heimwerker ruck zuck selber an
Foto: FMI

2. Vor dem Dämmstoff-Kauf beraten lassen: Wer sich an die Kellerdeckendämmung wagt, muss die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) einhalten. Ein Energieberater kann Auskunft geben, wie dick die Dämmplatten aus Mineralwolle sein müssen, damit der geforderte U-Wert von maximal 0,30 W/(m²K) erreicht wird. In der Regel reichen bei einer Kellerdeckendämmung mit Mineralwolle sechs bis acht Zentimeter Dämmstoff.

3. Oberfläche prüfen: Geht ganz einfach mit der bloßen Hand. Bleiben beim Drüberstreichen mit der Hand Farbreste hängen oder kalkt die Farbe aus, sollten Heiwmerker mit einer einfachen Grundierung vorarbeiten. Aufwendiger wird’s, wenn Putz von der Decke böselt oder Farbe abplatzt. Dann sollte die Kellerdecke mit einer Stahlbürste abgebürstet werden. Danach folgt eine Vorbehandlung mit einem Tiefen- und Haftgrund.

4. Dämmplatten anbringen: Wichtig ist vor allem, dass die Dämmplatten aus Mineralwolle dicht aneinander stoßen, damit die Fugen verfilzen. So entsteht eine einheitliche Kellerdeckendämmung ohne Wärmebrücken.

5. Finish: Wer Wert auf die Optik legt, kann die Kellerdeckendämmung danach mit einem Farbanstrich versehen. Alternativ gibt es auch Mineralwolle-Platten, die schon eine Farbbeschichtung oder einer Vliesoberfläche haben.

Quelle: www.der-daemmstoff.de

© FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. | Friedrichstraße 95 (PB 138) | 10117 Berlin