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Dämmung versus Heizkosten: Schlecht gedämmt ist doppelt geheizt

Dämmung versus Heizkosten: Schlecht gedämmt ist doppelt geheizt
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Eine Dämmung aus modernen Materialien ist auch durch noch so dicke Wände nicht zu ersetzen
Foto: FMI

Kalte Füße und hohe Heizkosten im Winter müssen nicht sein. Mit einer guten Dämmung von Fassade, Dach und Keller lassen sich die Heizkosten um gut die Hälfte halbieren und der Komfort in der Wohnung steigt. Wer sein Haus richtig mit einer Dämmung einpackt, muss weniger heizen. Denn immerhin werden etwa drei Viertel des Energieeinsatzes privater Haushalte für die Heizung aufgewendet.

Bei einem Einfamilienhaus ohne Dämmung entweichen gut zwei Drittel der Wärme ungenutzt über den Keller, durch die Außenwände und das Dach. Für ein typisches 60er-Jahre Haus entspricht dies rund 2.000 Litern Heizöl im Jahr. Durch eine Dämmung, zum Beispiel mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle, können Wärmeverluste verhindert und Heizkosten von bis zu 1.200 Euro jährlich eingespart werden.

Mehrkosten für eine dickere Dämmung rechnen sich

Die beste Methode, Heizkosten zu sparen, ist deshalb, das Haus mit einer Dämmung dick einzupacken. Denn die Wärme, die nicht nach draußen entweicht, muss durch die Heizung erst gar nicht teuer bereitgestellt werden. Eine Dämmung aus modernen Materialien ist auch durch noch so dicke Wände nicht zu ersetzen: Gerade mal zwei Zentimeter eines üblichen Dämmstoffs haben die gleiche Dämmwirkung wie eine 30 Zentimeter dicke Wand aus Hochlochziegeln oder eine über einen Meter dicke Betonwand. Und immerhin: In spätestens zwei Jahren spart ein Dämmstoff mehr Energie ein, als für seine Herstellung eingesetzt wurde.

Bedenken sollten Hausbesitzer auch, dass eine Fassade in der Regel nur alle 30 Jahre saniert wird, sich aber der Öl- bzw. Gaspreis allein in den letzten zehn Jahren in etwa verdoppelt hat. Da rechnet sich auch eine dickere Dämmung schnell. Hausbesitzer, die eine Dämmung im größeren Stile planen, sollten sich aber unbedingt bei einem Energieberater informieren.

Quelle: Verbraucherzentrale Energieberatung / www.der-daemmstoff.de

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