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Die häufigsten Begriffe zum Thema Dämmung einfach erklärt

Das sollten Hausbesitzer über Dämmstoffe wissen
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Die Wärmeleitfähigkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Dämmstoff-Qualität. Moderne Dämmstoffe aus Mineralwolle punkten mit Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz
Foto: FMI

Informationen zur Sanierung und Dämmung des Hauses sind oft mit Fachbegriffen gespickt, das macht den Überblick für Hausbesitzer schwer. Viele fühlen sich deshalb überfordert und schieben die Sanierung auf die lange Bank. Das muss nicht sein. Die Experten vom Ratgeberportal www.der-daemmstoff.de erklären, was sich hinter den wichtigsten Fachbegriffen verbirgt. So wird jeder Hausbesitzer zum Dämmstoff-Profi.

Mit der richtigen Dämmung können Hausbesitzer dauerhaft Energie sparen und sich über einen hohen Wohnkomfort freuen. Der am häufigsten verwendete Dämmstoff ist Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Moderne Dämmstoffe aus Mineralwolle können bei einer Sanierung vom Keller bis zum Dach eingesetzt werden, sie punkten mit Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz.

Hier die wichtigsten Begriffe zum Thema Dämmung:

EnEV: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) enthält zahlreiche Vorgaben, die bei Neubau und Sanierung von Gebäuden eingehalten werden müssen. So soll künftig weniger Energie verbraucht wird. So ist zum Beispiel geregelt, was Hausbesitzer bei der Dämmung von Dach oder Fassade beachten müssen. Nur für denkmalgeschützte Häuser gelten besondere Anforderungen.

U-Wert: Der U-Wert ist der so genannte Wärmedurchgangskoeffizient. Er beschreibt die Dämmwirkung einer kompletten Konstruktion, also beispielsweise einer kompletten Außenwand mit allen Bestandteilen. Dabei gilt: je kleiner der U-Wert, umso besser die Dämmwirkung. Ein Beispiel für die Außenwand: Eine Ziegelwand ohne Dämmung (24 Zentimeter dick mit Gipsputz innen und Kalkzement-Putz außen) hat einen U-Wert von 1,99 W/(m²K). Mit nur zwei Zentimetern Mineralwolle-Dämmung sinkt dieser U-Wert auf 1,0 W/(m²K). Die EnEV 2009 schreibt für die Außenwand vor, dass der U-Wert nach einer Dämmung von außen maximal 0,24 betragen darf. Dafür sind dann 14 bis 16 Zentimeter Dämmung erforderlich.

Wärmeleitfähigkeit: Die Wärmeleitfähigkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Dämmstoff-Qualität. Sie gibt die Wärmemenge an, die durch die Dämmung hindurchgeht. Auch hier gilt: Je kleiner der Wert (Lambda λ), umso besser die Dämmwirkung und umso höher am Ende die Energieeinsparung. Mineralwolle besitzt eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Damit wirkt der Dämmstoff Wärmeverlusten an Dach und Fassade, Wänden und Decken optimal entgegen.

Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) / Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG): Die verschiedenen Dämmstoffe werden nach ihrer Wärmeleitfähigkeit in Wärmeleitfähigkeitsstufen (WLS) beziehungsweise Wärmeleitfähigkeitsgruppen (WLG) eingeteilt. Ein moderner Dämmstoff aus Mineralwolle erreicht zum Beispiel WLS 035 oder besser. Diese Kennzeichnung finden Hausbesitzer dann auf der Dämmstoff-Verpackung. Je niedriger der Wert, umso besser dämmt das Material. Wählt der Hausbesitzer eine höhere WLS, zum Beispiel 040, muss er entsprechend eine dickere Dämmung einbauen, um die gleiche Dämmwirkung zu erreichen.

Quelle: www.der-daemmstoff.de

 

Größter Anreiz für Dämmung sind derzeit steigende Energiepreise

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