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Sommerlicher Wärmeschutz für das Haus: Coole Tipps für heiße Tage

Klimageräte bringen wenig, Dämmung sperrt die Hitze aus
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Ein lichtdurchflutetes Dachgeschoss ist der Traum vieler Bauherren. Wohnkomfort gibt es hier aber nur, wenn das Dach fachgerecht zum Beispiel mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle gedämmt wurde. Die Dämmung hält im Sommer die Hitze fern
Foto: FMI

Die ersten heißen Tage des Jahres genießen noch alle. Doch spätestens, wenn die Hitze sich über eine Woche erstreckt, wird es in vielen älteren Häusern ungemütlich heiß. Mobile Klimageräte bringen wenig, dafür kommen aber über den Sommer gerechnet leicht zusätzliche Stromkosten von 200 Euro zusammen. Weitaus effektiver ist es da, wenn Hausbesitzer in eine Dämmung aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle investieren.

Unter dem Begriff „Sommerlicher Wärmeschutz“ fassen Experten alle Maßnahmen zusammen, die dabei helfen, die Hitze im Sommer aus dem Haus fern zu halten. Dazu zählen einerseits Sonnenschutzprodukte wie Rollladen, Jalousien und Markisen, die Fenster und Türen verschatten und damit ein Aufheizen von Haus oder Wohnung verhindern. Andererseits lässt sich das Haus auch mit einer Dämmung im Sommer vor Hitze schützen. Pluspunkt für die Dämmung: Sie sorgt im Winter gleichzeitig für niedrige Heizkosten und ein angenehmes Wohnklima das ganze Jahr über.

Diese Maßnahmen zur Dämmung sorgen im Haus für Abkühlung

Besonders geplagt im Sommer sind die Bewohner des Dachgeschosses. Die Dachflächen heizen sich unter der Sonnenbestrahlung stark auf – die Temperaturen im Obergeschoss auch. Die beste Lösung ist hier eine Dachdämmung mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Umgesetzt werden kann diese als Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung – je nach baulicher Situation. Ist das Dachgeschoss nicht ausgebaut, hält eine Dämmung der obersten Geschossdecke die Hitze von den unteren Etagen fern. Aber nicht nur das Dach steht im Sommer an exponierter Stelle: Auch die Außenwände, vor allem die an der Südseite, leiten in ungedämmtem Zustand die Hitze schnell an die Innenräume weiter. Die Dämmung der Fassade verzögert diesen Prozess erheblich und sorgt auch im Sommer für Wohlfühlklima, egal ob die Fassadendämmung als Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS), vorgehängte hinterlüftete Fassade, Kerndämmung oder Innendämmung ausgeführt ist.

Förderung für die Dämmung

Einzelne Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung des Dachs beziehungsweise der obersten Geschossdecke oder eine Fassadendämmung unterstützt die KfW mit einer Förderung. Dabei ist unerheblich, ob Hausbesitzer die Dämmung aus Gründen des sommerlichen Wärmeschutzes oder wegen der Heizkosteneinsparung realisieren möchten.

Größter Anreiz für Dämmung sind derzeit steigende Energiepreise

Erfahren Sie mehr auf unserer Informationsseite www.der-daemmstoff.de

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