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So rüsten Bauherren ihr Haus mit Mineralwolle effektiv gegen Feuer

Baulicher Brandschutz gibt Hausbewohnern Sicherheit
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Mineralwolle – nicht brennbar bei hervorragender Dämmleistung: Mit diesem Dämmstoff können Hausbesitzer aktiv zum vorbeugenden baulichen Brandschutz beitragen
Foto: FMI

Immer wieder gibt es Tote bei Hausbränden. Umso wichtiger ist, dass Hausbesitzer und Bauherren den Brandschutz schon bei der Planung des Hausbaus oder einer Sanierung berücksichtigen. Dämmstoffe aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle bieten im Brandfall einen effektiven Schutz.

Wer den vorbeugenden baulichen Brandschutz beachtet, verhindert eine Ausbreitung von Feuer, sichert Fluchtwege und hält die Schäden am Haus möglichst gering. Mit Dämmstoffen aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle können Bauherren all dies schon beim Bau ihres Hauses erreichen. Denn Mineralwolle ist nicht brennbar und somit in der Euroklasse A1 nach DIN EN 13501 klassifiziert – besser geht es nicht. Zudem hemmt Mineralwolle die Ausbreitung von Feuer in Decken, Wänden, Böden und an der Fassade. Dämmplatten aus Mineralwolle entwickeln zudem weder Rauch noch giftige Dämpfe – im Falle eines Brandes ist das für alle Bewohner im Haus von großer Bedeutung.

Brandschutz vorher einplanen ist besser als nachrüsten

Alle Maßnahmen, die zur Sicherheit vor Feuer beim Bau eines Hauses vorgeschrieben sind, finden Bauherren in ihrer jeweiligen Landesbauordnung. Tragende Bauteile wie Stützen und Wände sowie Decken und Fassaden müssen demnach in einem freistehenden Einfamilienhaus feuerhemmend sein. Setzen Bauherren hier Mineralwolle ein, wird die Tragfähigkeit der Bauteile im Brandfall unterstützt, wodurch eine Rettung von Hausbewohnern sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind. Dank dieser Eigenschaften sorgen der Mineralwolle-Dämmstoffe auch in Holzdachstühlen sowie Hauskonstruktionen aus Holz für hohe Sicherheit. Neben dem Vorteil des vorbeugenden baulichen Brandschutzes bietet Mineralwolle auch eine hervorragende schalldämmende Wirkung.

Fassadendämmung – mit Mineralwolle Brandschutz inklusive

Hausbesitzer, die im Rahmen einer Sanierung ihr Haus von außen zum Beispiel mit einem Wärmedämmverbund-System (WDVS) aus Mineralwolle dämmen, sparen dadurch nicht nur Energiekosten, sondern rüsten das Haus gleichzeitig gegen Feuer. Die Anforderungen an ein Wärmedämmverbund-System für Wohnhäuser sind im Bereich des Brandschutzes sehr hoch. Wenn dort keine nichtbrennbaren Dämmstoffe zum Einsatz kommen, muss ab einer Dämmdicke über 100 Millimetern eine Mineralwolle-Dämmplatte als „Brandriegel“ über jedem Fenster eingesetzt werden, da Fenster- und Türstürze bei einem Wohnungsbrand aufgrund herausschlagender Flammen einer besonders hohen Belastung ausgesetzt sind. Bauherren eines Reihenhauses profitieren ebenfalls von dem Dämmstoff Mineralwolle, denn sie müssen die Trennwand zum Nachbarn nichtbrennbar und feuerbeständig ausführen.

Setzen Bauherren und Hausbesitzer die richtigen Materialen beim Hausbau und der Sanierung ein, wohnen sie sicher im eigenen Haus. Dabei muss sicher nicht immer teuer sein. Eine Wärmedämmung der Fassade mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle ist eine sehr wirtschaftliche Lösung, die optimalen Brandschutz und Schallschutz gleich mit beinhaltet. Zudem steigert sie den Wohnkomfort und spart Jahr für Jahr Heizkosten.

Haussanierung ist oft günstiger als Nichts tun

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