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Einzelmaßnahmen wie Dämmung lohnen sich und sind nicht teuer

Einzelne Sanierungsmaßnahmen mit wenig Geld sind gute Alternative
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Zwischen einer Komplettsanierung und Nichtstun gibt es viele Möglichkeiten. Hausbesitzer können auch erst eine einzelne Sanierungsmaßnahme realisieren. Nach der Dämmung der Kellerdecke mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle ist beispielsweise eine Dachdämmung gut möglich
Foto: FMI

Eine Gesamtsanierung spart besonders viel Energie und erhöht die Wohnqualität. Die dafür nötige Investition ist jedoch trotz attraktiver Förderung durch die KfW oft eine zu hohe Hürde für Hausbesitzer. Alternativ bieten sich deshalb Einzelmaßnahmen wie die Dämmung der Kellerdecke oder eine Dachdämmung an. Denn solche einzelnen Sanierungsmaßnahmen sind für deutlich weniger Geld zu haben.

Doch auch bei diesen vergleichsweise einfachen Sanierungsmaßnahmen sollten Hausbesitzer das ganze Haus im Blick behalten. Denn schlecht geplante Einzelmaßnahmen können nachfolgende Sanierungsmaßnahmen behindern. Deshalb sollten Hausbesitzer einen Energieberater einschalten, der bei der Planung und Umsetzung der Sanierung hilft.

Hausbesitzer müssen sich nicht zwischen „Alles oder Nichts“ entscheiden

Manche Hausbesitzer haben schlicht nicht soviel Geld, andere wiederum wollen nicht ihr ganzes Erspartes für die Haussanierung ausgeben. Doch zwischen einer Komplettsanierung und Nichtstun gibt es viele Möglichkeiten. Denn Hausbesitzer können auch erst einmal eine einzelne Sanierungsmaßnahme realisieren.

Eine Dämmung der Kellerdecke etwa kostet bei einer Wohnfläche von 90 Quadratmetern rund 2.000 Euro. Warme Füße auch im Erdgeschoss werden so erreicht – eine deutliche Erhöhung des Wohnkomforts. Es spart außerdem bis fünfzehn Prozent der Heizkosten. In 20 Jahren summiert sich das auf rund 5.700 Euro. Nach der Dämmung der Kellerdecke ist beispielsweise eine Dachdämmung oder die Dämmung der Fassade gut möglich. Bedingung für Einzelmaßnahmen ist allerdings, dass sie weitere Maßnahmen nicht behindern oder bei Folgemaßnahmen Mehrkosten verursachen. Wer beispielsweise über den Einbau einer neuen Heizung nachdenkt, sollte vorher überlegen, ob nicht erst eine Dämmung der Fassade vorgenommen werden kann. Denn nach der Dämmung sinkt der Energiebedarf des Hauses erheblich und der Hausbesitzer kann eine günstigere Heizung mit weniger Leistung kaufen. Das kann eine Ersparnis von mehreren hundert Euro bedeuten. Ebenso sollten Fenstertausch und Dämmung der Außenwand möglichst zusammen erfolgen. Ist das nicht der Fall, muss bei dem Einbau neuer Fenster darauf geachtet werden, dass die Anschlussdetails für eine mögliche spätere Dämmung gleich realisiert werden. Ist ein Rollladenkasten vorhanden, sollte dieser gleich mitgedämmt werden, um mögliche Schwachstellen zu vermeiden. Es empfiehlt sich auch, neue Fenster gleich möglichst weit nach außen in die Fassade zu setzen. Bei einer späteren Dämmung braucht das dann nicht nachträglich und kostenintensiv getan werden.

Energieberater hilft bei der Planung der richtigen Reihenfolge

Die Einschaltung eines Energieberaters hilft, solche Fallstricke zu umgehen. Er prüft das Haus von oben bis unten und zeigt auf, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge gemacht werden können. Außerdem weist er die Hausbesitzer auf die finanzielle Förderung durch Bund, Land und Gemeinden hin. So gibt es etwa von der bundeseigenen Förderbank KfW Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Einzelmaßnahmen. Die sollten sich Hausbesitzer nicht entgehen lassen. Gefördert werden nur energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen und wenn diese von einem Sachverständigen geprüft werden. Die Prüfung können Energieberater in der Regel auch durchführen.

Quelle: Zukunft Altbau

Sanierungsbeispiele: Hausbesitzer berichten

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