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Haussanierung ist oft günstiger als Nichts tun

Kostenvergleich zeigt Wirtschaftlichkeit von Sanierung und Dämmung
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Gut geplante Energiesparmaßnahmen zahlen sich auch finanziell aus. So reduziert eine Fassadendämmung die Energiekosten erheblich. Steigt der Energiepreist, vergrößert sich die Einsparung durch die Dämmung noch
Foto: FMI

Eine energetische Sanierung kostet Geld. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn viele Hausbesitzer vergessen die Kosten, die entstehen, wenn das Haus unsaniert bleibt. Oft sind die Gesamtkosten für die Heizung in einem unsanierten Haus höher als die Investition in eine energiesparende Wärmedämmung oder effiziente Heiztechnik.

Gut geplante Energiesparmaßnahmen zahlen sich auch finanziell aus. Ein Vergleich der Gesamtkosten von unsaniertem und saniertem Zustand des Hauses über einen Zeitraum von 20 Jahren zeigt Hausbesitzern die Wirtschaftlichkeit von möglichen Sanierungsschritten. Ermitteln können das Hausbesitzer so: Über eine Dauer von 20 Jahren werden die Kosten für Heizenergie der beiden Fälle, die Kapitalkosten und die möglichen Reparaturkosten miteinander verglichen. In gut geplanten Sanierungen zeigt sich: Eine Sanierung ist über diesen Zeitraum nicht nur günstiger, auch der Wohnkomfort und die Vermietungschancen steigen.

Fassadendämmung reduziert die Gesamtkosten

Die Bedeutung hoher Heizkosten in einem unsanierten Haus schätzen die Eigentümer oft nicht richtig ein. „In einem Zeitraum von 20 Jahren fallen bei einer Wohnfläche von 90 Quadratmetern schon mal 25.000 oder sogar 30.000 Euro an“, rechnet Dr. Volker Kienzlen von der Landesenergieagentur KEA zusammen. „Eine Fassadendämmung dagegen kann die Gesamtkosten, also inklusive aller Kosten der Energiesparinvestition, für diesen Zeitraum auf nur noch rund 20.000 Euro reduzieren.“ Steigt der Energiepreis jährlich um vier Prozent, vergrößert sich die Einsparung durch die Dämmung erheblich. Ein weiterer Einspareffekt stellt sich ein, da die gedämmte Fassade wieder dreißig Jahre hält und die Instandhaltungskosten sinken.

Um die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung zu ermitteln, sollten Hausbesitzer die Kosten beider Möglichkeiten gegenüberstellen. Dazu zählen die Investitionskosten für die Sanierung und Dämmung und die Zinsen eines Kredits. Sie fallen nur bei einer Sanierung an. Für beide Fälle sind außerdem eventuelle Wartungs- und Reparaturkosten und die summierten Energiekosten über den angenommenen Zeitraum zu addieren.

Quelle: Zukunft Altbau

 

Sanierungsbeispiele: Hausbesitzer berichten

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