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Praxis im Neubau

Dämmung vor Einsatz erneuerbarer Energie
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Mineralwolle ist bei Neubau und Modernisierung der am meisten verwendete Dämmstoff, hier bei der Dachdämmung
Foto: FMI

Verbesserter Wärmeschutz im Neubau ist die häufigste Erfüllungsmaßnahme des Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG). Nach dem im Juli 2011 vorgelegten Bericht des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg haben die Erfahrungen mit der Anwendung des EWärmeG im Jahr 2008 im Neubaubereich gezeigt, dass dort der Wärmeschutz mit knapp 35 Prozent der Fälle die häufigste Erfüllungsmaßnahme ist.

Die heutigen Neubauten werden ab 2020 mit den nach EU Gebäuderichtlinie vorgeschriebenen Niedrigstenergiegebäuden in Konkurrenz stehen und sollen sich nach den Zielen der Bundesregierung bis 2050 in den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand einordnen. Bereits jetzt die Gebäudehülle von Neubauten auf diese Anforderungen vorzubereiten, dürfte zukunftsweisend sein und Wertstabilität sichern.

Über Dach, Fassade und Fenster gehen 70% der Energie am Haus verloren. Die durch die Ertüchtigung der Gebäudehülle eingesparte Energie ist die sauberste Energie. Erst die Verringerung von Energieverlusten eröffnet das gesamte Spektrum der erneuerbaren Energien. Gleichzeitig trägt die Dämmung zur Verringerung der Temperaturunterschiede zwischen Lufttemperatur und Wandtemperatur im Gebäude bei und erhöht somit die thermische Behaglichkeit, verbessert also das Wohnklima.

Quelle: www.gutgedaemmt-geldgespart.de

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