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Energie sparende Dachbodendämmung ist ab Jahresende Pflicht

Sanierungsmaßnahme senkt Heizkosten für Hausbesitzer deutlich
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Die Dämmung der obersten Geschossdecke spart Hausbesitzern viel Heizenergie
Foto: FMI

Ab dem 31. Dezember 2011 schreibt die Energieeinsparverordnung eine Dämmung der obersten Geschossdecke verpflichtend vor. Ausgenommen sind lediglich Ein- und Zwei-Familienhäuser, die die Eigentümer bereits vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben. Richtig verlegt, steigert die Dämmung aber nicht nur die Energieeffizienz, sondern senkt auch die Heizkosten – und spart so bares Geld.

„Eine 20 Zentimeter dicke Dämmschicht auf einem 50 Quadratmeter großen Dachboden eines typischen Altbaus spart rund 175 Euro im Jahr ein“, erklärt Birgit Holfert, Energieexpertin der Verbraucherzentrale. Und: Mit steigenden Energiepreisen erhöht sich das Einsparpotenzial nochmals. Bei einer angenommenen Preissteigerung von jährlich sechs Prozent können so im Laufe von 20 Jahren bis zu 8.000 Euro zusammenkommen. „Kaum eine Sanierungsmaßnahme rechnet sich besser und leistet dabei einen so großen Beitrag zum Klimaschutz“, betont Holfert.

Der in der Energieeinsparverordnung geforderte Wärmedämmwert, auch U-Wert genannt, wird bereits mit dem Verlegen einer 16 Zentimeter starken Dämmschicht auf der Geschossdecke erreicht. Wer eine dickere Dämmschicht anbringt, kann zusätzlich Fördergelder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten – dabei kann auch eine schon vorhandene Dämmung angerechnet werden. Voraussetzung für die Förderfähigkeit ist die Ausführung der Maßnahme durch eine Fachfirma sowie die Bestätigung der verbauten Dämmstoffstärken und der angemessene Durchführung durch einen Sachverständigen.

Bei Fragen zur Durchführbarkeit einer Dachgeschossdämmung in den eigenen vier Wänden hilft eine Energieberatung, beispielsweise durch einen Energie-Fachberater im Baustoff-Fachhandel.

Quelle: Verbraucherzentrale Energieberatung

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