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Dachgeschoss-Ausbau: Schöner wohnen unter dem Dach des Hauses

Mineralwolle-Dämmung für Wärme-, Schall- und Brandschutz
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Ein Rollfilz aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle kann einfach zwischen die Sparren geklemmt werden. Die Mineralwolle-Dämmung sorgt für ein gutes Klima im ausgebauten Dachboden sowie Schall- und Brandschutz
Foto: FMI

Im Dachboden vieler Häuser schlummert eine Raum- und Energiereserve. Wenn es also eng wird in den eigenen vier Wänden, können Hausbesitzer hier Platz schaffen für Kinder-, Arbeits- oder Gästezimmer. Nicht umsonst ist der Ausbau des Dachgeschosses eine der häufigsten Modernisierungsmaßnahmen. Baugenehmigung, Wärmedämmung und Raumeinteilung mit Leichtbauwänden – wer die wichtigsten Punkte beachtet, kann den Blick über die Dächer der Nachbarschaft in Ruhe genießen.

Wohnraum unter dem Dach bietet eine einzigartige Kombination aus Licht, Ausblick und Lebensqualität, aber er will gründlich geplant sein. Für den Ausbau einzelner Dachräume benötigen Hausbesitzer in einigen Bundesländern keine Baugenehmigung, für eine komplette Wohnung muss in der Regel überall eine Baugenehmigung eingeholt werden. Ist die Dachkonstruktion geeignet und die Bausubstanz in gutem Zustand, können Hausbesitzer loslegen. A und O: eine gute Wärmedämmung aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle. Sie verhindert Hitzestaus im Sommer und Wärmeverluste im Winter. Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) definiert die Mindestanforderungen für den Standard der Dämmung: Einen Wärmedurchgangswert (U-Wert) von höchstens 0,24 W/m²K muss das neu gedämmte Dach aufweisen.

Dachdämmung mit Mineralwolle – Grundlage für den Ausbau des Dachbodens

Grundsätzlich stehen verschiedene Alternativen der Dachdämmung zur Wahl:

Muss das Dach sowieso erneuert werden, ist eine vom Fachmann durchgeführte Aufsparrendämmung mit Mineralwolle ratsam. Sie wird von außen auf die Sparren flächendeckend aufgebracht und bildet eine geschlossene Isolierschicht ohne Wärmebrücken. Der Vorteil: Es geht keine Raumhöhe verloren und die von innen sichtbaren Holzbalken lassen viele Herzen höher schlagen.

Die Dämmung zwischen den Sparren ist auch durch Nicht-Profis leicht von innen einzubauen. Der zugeschnittene Mineralwollefilz wird ohne großen Aufwand zwischen die Sparren geklemmt und mit einer Dampfbremsfolie abgedichtet, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Optimal ist, wenn diese Zwischensparrendämmung noch mit einer zusätzlichen Untersparrendämmung kombiniert wird, die Wärmebrücken an den Sparren verhindert und das Klima im Dachgeschoss weiter verbessert.

Leichtbauwände ermöglichen großzügigen Grundriss und freie Raumaufteilung

Das schöne im Dachgeschoss: Die vorhandene Konstruktion ermöglicht in der Regel großzügige Grundrisse und eine freie Raumaufteilung. Ein variables Raumkonzept ohne großen Aufwand und Schmutz erhalten Hausbesitzer mit Trockenbausystemen. Die dazu nötigen Metallprofile oder Holzständer und Gipsbauplatten lassen sich leicht durchs Treppenhaus transportieren. Die Holz- oder Metallständer werden mit speziellen Montagesystemen am Boden und an der Decke befestigt. Danach verkleidet man die Ständer auf beiden Seiten mit Gipskarton- oder Gipsfaserplatten. Das „Innere“ dieser Leichtbauwände eignet sich ideal, um Kabel oder Leitungen unsichtbar zu verlegen. Die Mineralwolle-Dämmung füllt den Zwischenraum und verringert so Energieverluste. Zusätzlich sorgt die Dämmung für Brand- und Schallschutz.

Quelle: www.der-daemmstoff.de

Dachdämmung: Mehr als nur Wärmeschutz

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