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Dämmung für das Flachdach

Mineralwolle-Dämmplatten sorgen für das nötige Gefälle sowie Wärme-, Schall- und Brandschutz
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Gute Planung ist alles: Für die Flachdachdämmung mit Gefälledämmplatten aus Mineralwolle werden genaue Schnitt- und Verlegepläne erstellt
Foto: FMI

Ein Flachdach ist nicht nur typisch für Industriebauten, auch bei einem Wohnhaus kann eine flache Dachkonstruktion für gestalterische Akzente sorgen. Ebenso sind eine Begrünung oder großflächige Solaranlagen möglich. Für den nötigen Wärme-, Brand- und Schallschutz sorgen im Neubau und bei der Flachdachsanierung spezielle Dämmplatten aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle.

Flachdächer sind nicht im eigentlichen Sinne flach. Denn nach den Flachdachrichtlinien müssen sie ein Mindestgefälle von zwei Prozent aufweisen, damit Regen- und Tauwasser kontrolliert ablaufen kann. So werden Bauschäden vermieden. Ebenso wichtig bei flachen Dachkonstruktionen ist eine sorgfältige Abdichtung, die zumeist mit Bitumen- oder Kunststoffbahnen vorgenommen wird. Beim Flachdach unterscheidet man belüftete Flachdächer (das so genannte Kaltdach), nicht belüftete Dachkonstruktionen (Warmdach) und so genannte Umkehrdächer. Beim belüfteten Flachdach bleibt über der Wärmedämmung ein Luftraum zur Be- und Entlüftung bestehen. Dagegen liegt bei nicht belüfteten Dächern die Dachabdichtung direkt auf der Wärmedämmung. Beim Umkehrdach wird die Dämmung auf der Dachabdichtung angebracht und danach mit einer Kiesschüttung oder Plattenbelägen gegen Windsog gesichert.

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Die Mineralwolle-Dämmplatten lassen sich dann einfach und exakt zuschneiden
Foto: FMI

Dämmung aus Mineralwolle für das Flachdach im Neubau und bei Sanierung

Für die Dämmung von Flachdächern, egal ob im Neubau oder in der Sanierung, sind spezielle Dämmsysteme aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle erhältlich. Sorgt die Konstruktion des Dachs nicht für das vorgeschriebene Gefälle von zwei Prozent, kommen Gefälledämmplatten zum Einsatz. Dabei werden die Dämmelemente aus Mineralwolle nach genau berechneten Schnittlisten zugeschnitten. Ein Fachbetrieb führt die Dachdämmung dann nach Verlegeplänen und Elementlisten exakt aus. Wichtig bei dieser Art der Dämmung ist, dass der Wärmeschutz auch am niedrigsten Punkt des Daches noch ausreicht, also der Dämmstoff noch dick genug ist. Experten empfehlen, dass die Dämmstoff-Dicke am niedrigsten Punkt noch mindestens 80 Millimeter beträgt. Auch die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) müssen Bauherren und Sanierer einhalten: Sie schreibt im Neubau und bei einer Dachsanierung für das Flachdach eines Wohnhauses einen Wärmedurchgangswert (U-Wert) von 0,2 W/(m²K) vor.

Zusätzlich zum Wärmeschutz lässt sich auch der Schallschutz eines Hauses im Rahmen einer Flachdachsanierung erheblich verbessern. Mineralwolle-Dämmstoffe absorbieren aufgrund ihrer offenporigen Struktur und der hohen Rohdichte eindringende Schallwellen und sorgen für einen effektiven Schallschutz. Zudem wird mit einer Mineralwolle-Dämmung der Brandschutz optimiert.

Quelle: www.der-daemmstoff.de

Dachdämmung mit Mineralwolle

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