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Nachträgliche Wärmedämmung mit Mineralwolle

Diese Maßnahmen zur Dämmung des Hauses haben sich bewährt
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Wenn die Kellerdecke ungedämmt ist, lässt sich an der Deckenunterseite leicht eine Dämmung aus Mineralwolle anbringen
Foto: FMI

Warum sollten Hausbesitzer, die eine Dämmung planen, nicht von den Erfahrungen anderer Modernisierer profitieren? Bestimmte Maßnahmen der nachträglichen Wärmedämmung haben sich bei der Sanierung von Altbauten als besonders praktikabel und wirtschaftlich herausgestellt. An zahlreichen ausgeführten Projekten haben sie sich bewährt. Die Experten von www.der-daemmstoff.de zeigen eine Auswahl typischer Sanierungsfälle und geben eine Empfehlung für die sinnvollste Maßnahme zur Dämmung mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle.

Müssen bei einem Sparrendach mit Ziegeleindeckung Ziegel oder Unterspannbahn ohnehin erneuert werden, bietet sich eine Dämmung auf den Sparren oder eine kombinierte Dämmung zwischen und auf den Sparren an.

Sind bei einem Sparrendach mit Ziegel-, Schiefer- oder Metalldeckung Dacheindeckung und Unterspannbahn noch in Ordnung, ist eine Dämmung zwischen den Sparren oder die kombinierte Dämmung zwischen und unter den Sparren eine sinnvolle Maßnahme.

Wird der Dachraum nicht genutzt, sollten Hausbesitzer die oberste Geschossdecke mit einer Wärmedämmung aus Mineralwolle von oben versehen, gegebenenfalls mit begehbarer Abdeckung aus Holzbohlen oder Spanplatte.

Ist eine Putzfassade renovierungsbedürftig, bietet sich die Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems an.

Wenn bei einer Fassade mit Holz-, Schiefer- oder Metallbekleidung die Bekleidung schadhaft geworden ist, sollten Hausbesitzer über eine neue vorgehängte, hinterlüftete Fassade mit Wärmedämmung, Hinterlüftung und Bekleidung nachdenken.

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Immer dann, wenn ein altes Dach neu eingedeckt werden soll, ergibt sich eine einzigartige Chance, den Wärmeschutz des Hauses mit einer Aufsparrendämmung aus Mineralwolle zu erhöhen
Foto: FMI

Erfüllt eine Fassade mit Sichtmauerwerk den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108, bieten sich zur Energieeinsparung Ersatzmaßnahmen durch eine erhöhte Wärmedämmung an anderen Bauteilen (hofseitige Wand, Dach) und eventuell eine Innendämmung an.

Bei einer Fassade mit aufwendiger Ornamentik (zum Beispiel aus der Gründerzeit), die aber den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108 erfüllt, können Hausbesitzer den Wärmeschutz des Hauses mit Ersatzmaßnahmen durch eine erhöhte Wärmedämmung an anderen Bauteilen (hofseitige Wand, Dach) ergänzen.

Ist eine Sichtfachwerkfassade schadhaft oder erfüllt nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108, kommt eine neue vorgehängte, hinterlüftete Fassade mit Wärmedämmung – zum Beispiel aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle – und Hinterlüftung sowie Vorsatzschale aus regionaltypischer Holz- oder Schieferbekleidung in Frage.

Sichtfachwerk, das unbedingt erhalten bleiben soll, zum Beispiel bei der denkmalgeschützten Schauseite eines Hauses, kann mit einer zusätzlichen Leichtlehmwand auf der Innenseite der Fassade gedämmt werden. Eventuell kommt auch ein Ausmauern der Gefache mit hochwärmedämmenden Steinen in Frage.

Ist die Kellerdecke ungedämmt und der Keller wird nicht beheizt, sollten Hauseigentümer eine Kellerdeckendämmung zum Beispiel aus Mineralwolle an der Deckenunterseite anbringen.

Quelle: baunetzwissen.de

Vom Keller bis zum Dach: Dämmung mit Mineralwolle

Dämmtipps vom Profi

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