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Rechnet sich eine Dämmung wirklich?

Energiesparende Sanierung und Dämmung mit Mineralwolle auch wirtschaftlich sinnvoll

Eine Dämmung sei zu teuer und rechnet sich nicht meinen viele Hausbesitzer und zahlen lieber die steigenden Heizkosten. Doch diese Aussage ist zu pauschal. Wie sich eine Dämmung – zum Beispiel mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle – rechnet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat nachgerechnet, was die Sanierung bringt – zum Beispiel einer vierköpfigen Familie in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus von 1970 mit 150 Quadratmetern Wohnfläche.

Alte Heizung, minimale Dämmung, undichte Bauteile – solche Häuser gibt es viele in Deutschland. Ein Energieverbrauch von 4.500 Liter Öl pro Jahr ist keine Seltenheit. Das entspricht Heizkosten von derzeit gut 3.200 Euro. Eine umfassende energieeffiziente Sanierung und Dämmung nach dem neuesten Stand der Technik kann diese Energiefresser in moderne Niedrigenergiehäuser verwandeln und den Energieverbrauch auf rund 900 Liter Öl beziehungsweise 650 Euro pro Jahr senken. Die dazu notwendigen Maßnahmen – neue Heizung, neue Fenster und vor allem die Dämmung der Außenwände, des Kellers und des Dachraumes als energieeffizienteste, erste und wichtigste Maßnahme der energetischen Modernisierung würden zusammen mit rund 60.000 Euro zu Buche schlagen. Auf den ersten Blick viel Geld – doch wie sieht es in zehn, 15 oder 20 Jahren aus?

Auch Heizkosten summieren sich über die Jahre – Dämmung rechnet sich

Wenn man von einer moderaten Steigerung der Energiepreise von nur fünf Prozent pro Jahr ausgeht, wird deutlich: Wer nicht energetisch saniert, verheizt langfristig sein Geld. Schon innerhalb von zehn Jahren würden sich nach den Berechnungen der dena die Heizkosten für ein unsaniertes Haus auf rund 41.000 Euro summieren. Der Sanierer zahlt im gleichen Zeitraum nur etwa 8.000 Euro und hätte damit bereits 33.000 Euro eingespart – gut die Hälfte der Sanierungskosten. Nach 15 Jahren würde das unsanierte Haus rund 70.000 Euro verheizen – das sanierte nur etwa 14.000. Weitere fünf Jahre später sind insgesamt mehr als 107.000 Euro Heizkosten durch den Kamin des unsanierten Hauses gerauscht. Das sanierte hat sich mit etwa 21.000 Euro begnügt. Die Investitionskosten sind dann längst eingespart, das Haus ist weiterhin kostengünstig und komfortabel bewohnbar. Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist eine energiesparende Sanierung sehr sinnvoll. Ein Haus, das 4.500 Liter Öl im Jahr verbraucht, wird schon bald keinen guten Preis mehr am Markt erzielen, sind sich die Experten sicher.

Quelle: www.gutgedaemmt-geldgespart.de

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