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Dämmung des Dachbodens bis Ende 2011 Pflicht

Oberste Geschossdecke einfach und kostengünstig mit Mineralwolle dämmen

Eine oberste Geschossdecke über beheizten Räumen ohne Dämmung verschwendet viel teure Wärme, die sich auf der Heizkostenrechnung der Bewohner niederschlägt. Deshalb ist in der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) eine Nachrüstpflicht vorgesehen: Der Gesetzgeber schreibt hier bei einem Eigentümerwechsel eine Dämmung der obersten Geschossdecke bis Ende 2011 vor. Aber auch, wer sein Haus selbst bewohnt, profitiert von einer Dämmung. Die Maßnahme lässt sich einfach umsetzen und führt sofort zu einer deutlichen Heizkostenersparnis.

Bei Häusern mit maximal zwei Wohnungen, von denen eine vom Eigentümer selbst bewohnt wird, muss nach einem Eigentümerwechsel der neue Hausbesitzer die Dämmung innerhalb von zwei Jahren umsetzen. Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist eine der effektivsten Dämm-Maßnahmen überhaupt und zudem noch einfach umzusetzen. Sie lohnt sich auch für Hausbesitzer, die laut EnEV nicht in der Pflicht sind. Denn die Investition macht sich schnell bezahlt und die KfW vergibt auch wieder Fördermittel für diese und andere Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung. Handwerklich begabte Hausbesitzer können die Dämmung der obersten Geschossdecke zum Beispiel mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle sogar in Eigenregie erledigen. Denn wenn der Dachraum nur sporadisch betreten wird, reichen ein schnell ausgelegter Rollfilz aus Mineralwolle oder preiswerte Dachboden-Dämmplatten aus. Soll der Dachboden begehbar sein, sind druckfeste Bodendämmplatten die ideale Unterlage. Ist der Dachboden als Lagerraum mit Schränken und Regalen vorgesehen, kann die Mineralwolle-Dämmung zwischen Lagerhölzern eingebracht werden, deren Höhe der Dämmstoffdicke entspricht. Hierauf wird dann ein Belag aus Gipsfaser- oder Holzspanplatten verlegt.

Auf die Auswahl des richtigen Dämmstoffs achten

Bevor Hausbesitzer selbst Hand anlegen, sollten sie sich von einem Energieberater über die gewünschte Dämmwirkung beraten lassen. Denn nach der Sanierungsmaßnahme muss die oberste Geschossdecke laut EnEV 2009 einen Wärmedämmwert (U-Wert) von 0,24 W / (m²K) erreichen. Moderne Dämmstoffe aus Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle lösen diese Vorgabe problemlos. Alternativ kommt auch eine Dämmung des vorher ungedämmten Daches in Frage, um der Dämmpflicht nachzukommen. Das ist vor allem dann interessant, wenn ohnehin der Ausbau des Dachbodens geplant ist.

Quelle: www.der-daemmstoff.de

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