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KfW-Fördermittel für Dämmung mit Mineralwolle

Oberste Geschossdecke einfach und kostengünstig mit Mineralwolle dämmen

Auch einzelne Dämm-Maßnahmen sparen HeizkostenJede Maßnahme zählt: Um Energie und damit Heizkosten einzusparen, müssen Hausbesitzer nicht gleich auf einen Schlag das ganze Haus sanieren. Eine Komplett-Sanierung bringt zwar die größten Einspareffekte, doch auch mit der Dämmung einzelner Bauteile lassen sich bereits erhebliche Heizkosten-Einsparungen erzielen. Viele dieser Maßnahmen sind einfach und schnell umgesetzt und werden jetzt auch wieder mit Fördermittel von der KfW unterstützt.

Die Dämmung der Fassade, eine Dachdämmung oder die Dämmung der Kellerdecke beziehungsweise der obersten Geschossdecke mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle: Alle diese Maßnahmen sorgen für mehr Wohnkomfort und geringere Heizkosten. Bei der Finanzierung der Kosten für Dämmung und Dämmstoff greift die KfW-Förderbank Hausbesitzern wieder unter die Arme. Diese können im Programm „Energieeffizient Sanieren“ Fördermittel für die Dämm-Maßnahme beantragen. Dabei haben Hausbesitzer die Wahl, ob sie ein zinsverbilligtes Darlehen oder einen Zuschuss in Höhe von fünf Prozent der Kosten für die Dämmung (maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit) in Anspruch nehmen wollen.

Technische Mindestanforderungen müssen bei Dämmung eingehalten werden

Damit Hausbesitzer in den Genuss von Fördermitteln kommen, müssen sie bei der Sanierung darauf achten, dass bestimmte technische Mindestanforderungen eingehalten werden. Damit soll garantiert werden, dass mit der Sanierung auf jeden Fall ein wirkungsvoller Energieeinspareffekt erreicht wird. Bei der Dämmung von Wänden und Decken mit Mineralwolle wird nun das gesamte Bauteil betrachtet, einschließlich einer eventuell bereits vorhandenen Dämmung. Das hat den Vorteil, dass bei einer schon vorhandenen Dämmung oder besonders dicken Außenwänden sogar eine geringere Dämmdicke erforderlich ist als bisher. Das spart den Hausbesitzer Kosten. In solchen Fällen kann ein Energieberater den U-Wert (Wärmedurchgangswert) für das entsprechende Bauteil ermitteln. Deshalb müssen Hausbesitzer, wenn sie Fördermittel beantragen möchten, einen Sachverständigen in die Planung und Realisierung der Dämmung einbinden. Alle Informationen zu den Fördermitteln und Voraussetzungen finden Hausbesitzer in der Programmübersicht der KfW-Förderbank.

Diese Einzelmaßnahmen werden gefördert und können frei miteinander kombiniert werden

Wärmedämmung von Wänden Wärmedämmung von Dachflächen Wärmedämmung von Geschossdecken Erneuerung der Fenster und Außentüren Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage Erneuerung der Heizung einschließlich Einbau einer Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A und ggf. einer hocheffizienten Zirkulationspumpe sowie Durchführung des hydraulischen Abgleichs

Voraussetzung ist die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen und die Ausführung durch ein Fachunternehmen des Bauhandwerks. Der Antrag muss vor Beginn des Bauvorhabens gestellt werden, mit der Planung kann aber schon vorher begonnen werden. Zusätzlich muss bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen in der Rechnung (sowie ggf. weiteren Unterlagen wie Produktbeschreibungen o.ä.) die Dämmstoffdicke und die Wärmeleitfähigkeit der neu aufgebrachten Dämmstoffe enthalten sein. Hausbesitzer, die sich zusätzlich für eine qualifizierte Baubegleitung durch einen Sachverständigen entscheiden, können eine Sonderförderung in Form eines Zuschusses direkt bei der KfW beantragen.

Quelle: www.der-daemmstoff.de

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