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Energieschleuder als Ladenhüter: Hauskäufer achten auf gute Dämmung

Fassadendämmung und Dachdämmung unter den Top 5 Kriterien

Energieschleudern haben es schwer auf dem Immobilienmarkt. Denn die meisten Immobilienkäufer achten bei der Suche nach einem passenden Haus oder einer Wohnung auf den energetischen Zustand. Wichtig ist den Interessenten vor allem eine gute Dämmung von Dach und Fassade. Darüber hinaus sind viele Käufer auch bereit, in eine Sanierung zu investieren.

Für rund ein Viertel aller Hauskäufer (24,5 Prozent) ist ein guter Zustand von Bausubstanz und Heizungsanlage ein absolutes Entscheidungskriterium und mindestens genauso wichtig wie Lage, Preis und Ausstattung. Mehr als jeder Zweite (58,4 Prozent) sagt klar, ein Kauf komme nur in Frage, wenn energetischer Zustand und Preis der Immobilie in einer vernünftigen Relation stehen. Nur jedem sechsten Käufer ist der energetische Zustand des Hauses weniger wichtig.

Gute Fassadendämmung steht im Mittelpunkt

Bei der Bewertung des energetischen Zustandes einer Immobilie sind vor allem eine gute Fassadendämmung (zum Beispiel mit Mineralwolle wie Glaswolle oder Steinwolle) und eine moderne Heizungsanlage die entscheidenden Kriterien (70 Prozent), dicht gefolgt von Fenstern mit Mehrfachverglasung (65 Prozent). Auch das Thema erneuerbare Energien ist im Kommen: So interessiert sich fast jeder zehnte Käufer für ein Haus mit Solarthermieanlage (9,2 Prozent).

Top 5: Hierauf achten Hauskäufer besonders

  • Fassadendämmung (70,0 Prozent)
  • moderne Heizungsanlage (69,3 Prozent)
  • Fenster mit Mehrfachverglasung (65,0 Prozent)
  • Dachdämmung (54,5 Prozent)
  • Solarthermieanlage (9,2 Prozent)

Spätere Sanierung nicht ausgeschlossen

Die Mehrheit der Befragten (53,9 Prozent) rechnet mit späteren Investitionen für eine Sanierung, wie zum Beispiel eine Dämmung der Gebäudehülle mit Mineralwolle, um die Energiebilanz ihres Hauses zu verbessern. Acht Prozent dieser Käufer erwarten bei einer Sanierung Folgekosten von unter 10.000 Euro während knapp 60 Prozent davon ausgehen, dass ihre Ausgaben zwischen 10.000 bis 50.000 Euro liegen werden. Jeder Sechste kann die Sanierungskosten noch nicht einschätzen (17,3 Prozent).

Für das „Immobilienbarometer“ von Interhyp und ImmobilienScout24 wurden im November 2010 2.460 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt.

 

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