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Die drei größten Dämm-Märchen

Welche Aussagen Sie in Sachen Dämmung getrost vergessen können

Eine fachgerechte Dämmung von Dach und Fassade zum Beispiel mit Mineralwolle sorgt für besseren Wärmeschutz und niedrige Energiekosten. Das ist vielfach erprobt und Fakt. Dennoch lassen sich viele Modernisierer von kursierenden Binsenweisheiten verunsichern. Hier lesen Sie, was an den drei größten Dämm-Märchen wirklich dran ist, und warum sich eine Isolierung der Gebäudehülle auf jeden Fall lohnt.

1. Dämm-Märchen: Dämmung erzeugt Schimmel

Die Stiftung Warentest kommt in ihrem Spezialheft „Energie“ zu dem Ergebnis: „Schimmelbefall verbirgt sich vor allem dort, wo falsch oder gar nicht gedämmt ist“. Wer richtig dämmt und regelmäßig lüftet, beugt Schimmelbefall wirksam vor.

2. Dämm-Märchen: Dämmung verhindert das Atmen der Wände

Wände, egal welcher Bauart und aus welchem Material, „atmen“ grundsätzlich nicht. Der Luftaustausch und eine Raumentfeuchtung finden vielmehr durch das Lüften statt. Die Wände sollen statt dessen dicht sein und die Wärme im Haus halten.

3. Dämm-Märchen: Dämmung ist teuer und rechnet sich nicht

Diese Aussage ist zu pauschal und daher nicht richtig. Denn beachtet werden müssen zahlreiche Einflüsse wie zum Beispiel die Entwicklung der Energiepreise und vieles mehr. Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat ausgerechnet, dass ein gedämmtes Einfamilienhaus den CO2-Ausstoß einer vierköpfigen Familie um durchschnittlich bis zu zwei Tonnen CO2 im Jahr reduziert. Das spart bis zu 5.000 Euro jährlich. Maßnahmen zur energetischen Sanierung des eigenen Wohnhauses sind also wirtschaftlich.

Quelle: Gesamtverband Dämmstoffindustrie GDI

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